in Allgemein

“No longer was there to be a march on Berlin. The people were to “awaken” and Hitler´s movement was going to vote dictatorship in!
In itself a fascinating idea. Imagine a wouldbe dictator setting out to persuade a sovereign to vote away their rights.”

Im Frühjahr des Jahres 1932 fand zwischen Adolf Hitler und Thompson im Hotel Kaiserhof in Berlin ein Interview statt, welches sich als schwierig erwies, weil Hitler fortwährend so redete, als wäre er auf einer Massenversammlung. Darüber schrieb Thompson Zeitungsartikel; außerdem erwähnte sie das Interview in ihrem Buch „I saw Hitler“ („Ich sah Hitler“, 1932). Wie viele andere Zeitgenossen unterschätzte sie die Gefährlichkeit des späteren Diktators. 1933 lebte Dorothy Thompson mit der Bildhauerin und Schriftstellerin Christa Winsloe zusammen. Am 25. August 1934 musste Dorothy Thompson innerhalb von 24 Stunden Deutschland verlassen. Hitler hatte sie in einem Wutanfall wegen des Interviews von 1932 ausgewiesen. Thompson war die erste der Auslandskorrespondenten in Berlin, die gehen mussten. (Wikipedia: Dorothy Thompson)

Das Interview: Will Adolf Hitler come to power? And if he does–will it make any difference? Leider nicht mehr verfügbar.

Im Rückblick darauf fragte Sie: Who goes Nazi?